Intimität ist auch im reiferen Alter wichtig, kann aber Probleme bergen

Damit die Lust erhalten bleibt

Körperliche Nähe und Zärtlichkeit gehören für die meisten Menschen zu einer erfüllten Beziehung dazu – und zwar in jedem Alter. Foto: djd/www.femisanit.de/thx

Die Flirtlaune steigt ebenso wie die Lust aufs Kuscheln, überall sieht man Liebespaare, die händchenhaltend durch Parks oder durch die Straßen schlendern: In der warmen Jahreszeit scheint oft ein ganz bestimmtes Prickeln in der Luft zu liegen. Und es sind nicht immer nur die ganz jungen Leute, die körperliche Nähe suchen. Denn auch im reiferen Alter bleibt die Sehnsucht nach Intimität bei den meisten Menschen erhalten. Allerdings ändern sich mit der Zeit die Bedürfnisse und es ändert sich der Umgang mit der Sexualität.

Zärtlichkeit statt Höchstleistung

In der Altersgruppe 50plus müssen nicht mehr jede Woche mehrmals erotische Höchstleistungen erbracht werden, es zählen vielmehr Vertrautheit und Zärtlichkeit. Das kann die Lust aber sogar beflügeln. Umso belastender ist es, wenn dann körperliche Beschwerden dem Liebesleben einen Strich durch die Rechnung machen. Während manche Männer zum Beispiel mit Erektionsproblemen zu kämpfen haben, leiden Frauen in und nach den Wechseljahren häufig unter Scheidentrockenheit. Etwa jede fünfte ist davon betroffen, einige Schätzungen gehen sogar von bis zu 50 Prozent aus.

Die typischen Symptome sind Brennen, Jucken oder ein unangenehmes Spannungsgefühl. Das schmälert die Freude am Sex erheblich – nicht nur, weil es Schmerzen verursachen kann, sondern auch weil Frauen sich in ihrer Weiblichkeit beeinträchtigt fühlen. Befeuchtende Gele und Cremes helfen oft nur kurzfristig, Hormonbehandlungen lehnen viele Betroffene ab. Eine dauerhafte und natürliche Alternative bieten verschiedene Nahrungsergänzungsmittel, welche durch Sanddorn-Extrakt, Vitaminen, sekundären Pflanzenstoffen und den Omega-Fettsäuren 3, 6, 7 und 9 gezielt die Regeneration der Schleimhäute im Genitalbereich fördern. Zusätzlich zu einer effektiven Behandlung ist es aber auch wichtig, über das Problem zu sprechen – mit dem Arzt, aber vor allem auch mit dem Partner. Es können sonst leicht Missverständnisse entstehen, die die Beziehung stark belasten.

zurück