Umdenken in der Osteoporose-Prophylaxe: Wann Nahrungsergänzung sinnvoll ist

Vitamin K für starke Knochen

Grüne Gemüsesorten gehören zu den wichtigen Vitamin-K-Lieferanten. Über die Nahrung allein lässt sich der Bedarf jedoch kaum decken.

In Deutschland zählt Osteoporose zu den großen Volkskrankheiten. offiziell sind rund sechs Millionen Menschen davon betroffen, doch die Zahl dürfte noch weitaus höher liegen. Denn häufig bleibt der Knochenschwund unerkannt. Zur Standardtherapie gehören vor allem Präparate mit Calcium und Vitamin D. Aktuelle Studien, unter anderem aus Japan, deuten jedoch darauf hin, dass auch Vitamin K eine entscheidende Rolle für die Knochengesundheit spielt.

Trio statt Duett

Damit ausreichend Calcium aus der Nahrung eingelagert werden kann, braucht es Helfer zum Verwerten und für das Einschleusen in die Knochen. Hier lag der Fokus lange Zeit auf Vitamin D. Neuere Studien legen jedoch nahe, dass auch Vitamin K daran beteiligt ist, vor allem in der aktiven Form K2. Weitere Informationen zu Vitamin K und dessen Wirkung gibt es unter www.rgz24. de/vitamin-k. Moderne Nahrungsergänzungsmittel, die gezielt die Knochengesundheit stärken sollen, liefern deshalb beide Vitamine in konzentrierter Form, zum Beispiel die Kapseln K-Right. Das Vitamin K2 hierfür wird wie das japanische Nationalgericht Natto mit Hilfe des Bakteriums Bacillus subtilis natto durch Fermentation gewonnen. Bei unseren westlichen Essgewohnheiten ist es, ähnlich wie bei Vitamin D, sehr schwer, ausreichend Vitamin K aufzunehmen. Um zum Beispiel eine Menge von 90 Mikrogramm pro Tag zu erreichen, müsste man täglich große Portionen grünes Gemüse, acht Kilo Rindfleisch, zehn Liter Joghurt oder 16 Eigelb essen. Vitamin D steckt vor allem in fetten Fischen wie Aal und Hering, wird aber hauptsächlich durch die eigene Synthese im Körper gebildet.

Frauen vor der Menopause haben zunächst einen natürlichen Schutz vor Knochenschwund, weil Östrogendem Abbau von Knochensubstanz entgegenwirkt. Nach den Wechseljahren sinkt der Östrogenspiegel jedoch rapide, weshalb rund 80 Prozent der Osteoporose-Patienten weiblich sind. In Japan sieht es etwas anders aus. Hier sind weitaus weniger ältere Frauen von Osteoporose betroffen – vermutlich, weil Sojaprodukte wie Natto, die als gute Vitamin-K-Quellen gelten, so verbreitet sind. Neben der Ernährung spielt bei der Osteoporose-Prophylaxe aber auch der Lebensstil eine wichtige Rolle: Regelmäßige Bewegung sorgt für eine bessere Durchblutung, auch der Knochen. Sonnenlicht auf der Haut braucht der Körper, um Vitamin D selbst herstellen zu können. Da das aber gerade in der kalten Jahreszeit Mangel- ware ist, sind die Vitamin-D- Speicher des Körpers jetzt oft leer.

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