In drei Schritten zu einem stärkeren Immunsystem – auch mit 60plus!

Sind Sie fit für den Herbst?

Vitaminreiche Ernährung beugt Erkältungen vor.

Kaum hat das Enkelkind einmal geniest, fängt schon die eigene Nase an zu kribbeln. Viele ältere Menschen kennen das. Aber ist es normal, dass das Immunsystem im Alter schwächer wird? Jein. Tatsächlich kann die körpereigene Abwehr im Laufe der Jahre nachlassen, weil viele Prozesse, darunter auch die Neubildung von Zellen, langsamer verlaufen. Aber sie muss es nicht zwangsläufig. „Ganz entscheidend beeinflusst unser Lebensstil, wie gut wir gegen Krankheiten gerüstet sind“, sagt Bestsellerautor und Gesundheitsexperte Prof. h.c. Peter Jentschura aus Münster. Er verrät, was fit für die kalte Jahreszeit macht.
Sanft entsäuern

„Ein ausgeglichener Säure-Basen-Haushalt spielt für das Immunsystem eine entscheidende Rolle“, erklärt der Fachmann. „Ist er im Lot, können alle Zellen – auch die der körpereigenen Abwehr – ihre Arbeit besser verrichten.“ Bei den meisten Menschen sei jedoch ein Säuren-Überschuss zu verzeichnen, vor allem aufgrund einer unausgewogenen Ernährung. Fertigprodukte, tierische Lebensmittel, Zucker und weißes Mehl bilden im Körper Säuren, die sich im Gewebe sammeln und wie eine Blockade auf die Zellen wirken. Sie müssen aus ihren Depots gelöst werden. Dafür eignet sich basischer Kräutertee aus dem Reformhaus, der über mehrere Wochen hinweg kurmäßig getrunken wird. Man beginnt mit ein bis zwei Tassen pro Tag und steigert die Menge langsam auf bis zu anderthalb Liter. Begleitend wird die gleiche Menge an stillem Wasser getrunken.

Schlacken neutralisieren

Gelöste Säuren müssen neutralisiert werden, damit der Körper sie über Nieren und Haut ausscheiden kann. Dabei hilft eine vitalstoffreiche, basische Ernährung: frisches regionales Gemüse und Obst, Getreide wie Hirse und Amarant, reichlich stilles Wasser und verdünnte Gemüsesäfte. Diese Neutralisierung ist wichtig, um zu verhindern, dass der Körper mit den gelösten Säuren „überschwemmt“ wird. Tipps zum besonders vorsichtigen Ausleiten gibt Prof. h.c. Peter Jentschura auch in seinem Ratgeber Gesundheit durch Entschlackung (Jtb-Verlag).

Ausleiten und pflegen

Haut und Nieren sind die wichtigsten Ausscheidungsorgane. Unterstützt werden sie durch reichliches Trinken von stillem Wasser und basische Pflegerituale wie Fuß- oder Vollbäder mit basischem Pflegesalz, Bürstenmassagen und basische Wickel. Auch regelmäßges Schwitzen im Dampfbad regt die Ausscheidung von Säuren an. Tipp: Vorher mit etwas Wasser ein Peeling aus basischem Pflegesalz anrühren und die Haut damit massieren.

Auch mit 60plus kann man sein Immunsystem gezielt unterstützen. Bestsellerautor Prof. h.c. Peter Jentschura rät, den Säure-Basen-Haushalt in Balance zu bringen. „Viele Menschen sind durch zu viel Fleisch, Zucker und Fertigprodukte übersäuert“, so der Experte. „Das schwächt die körpereigene Abwehr.“ Drei Schritte schaffen Abhilfe: Zunchst werden Säuren durch eine Trinkkur mit basischem Kräutertee aus ihren Depots gelöst. Im zweiten Schritt neutralisiert eine mineralstoffreiche, hauptsächlich vegetarische Kost die Säuren. Danach können diese, unterstützt durch basische Körperpflege, über die Haut ausgeschieden werden.

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