Pflegeversicherung wird zum 1. Januar 2019 teurer

„Pflege als gesamtgesellschaftliche Aufgabe“

Unter diesem Motto brachte der ehrenamtliche Beirat der AOK-Direktion Bamberg bei seiner Sitzung in der Geschäftsstelle der AWO Interessensvertreter zum Thema Pflege zusammen.

Von links: Matthias Graßmann, stv. Beiratsvorsitzender (Arbeitgeberseite), Peter Weber, Direktor AOK-Direktion Bamberg, Werner Dippold, Geschäftsführender Vorstand AWO Bamberg, Mathias Eckardt, Beiratsvorsitzender (Versichertenseite). Foto: AOK-Direktion Bamberg

Der 24-köpfige Beirat, der sich aus Arbeitgeber- und Versichertenvertretern zusammensetzt, und sein Gastgeber waren sich einig, dass das Thema Pflege alle angeht. Es wurde deutlich, dass es dabei unterschiedliche Blickwinkel zu berücksichtigen gibt. Werner Dippold, Geschäftsführender Vorstand der AWO Bamberg, hob in seinem Impulsvortrag den Fachkräftemangel und die enormen körperlichen und seelischen Arbeitsbelastungen hervor. „Auch die erhöhten Qualitäts- und Dokmentationsvorschriften machen das Arbeiten mit dem Menschen nicht leicht und verkürzen die Zeit, die man mit dem Patienten verbringen kann“, so Dippold. Außerdem stellt die unterschiedliche Bezahlung und das Fehlen eines einheitlichen Tarifvertrages in der Branche ein großes Problem dar. Die Forderung nach einem allgemein verbindlichen Tarifvertrag wurde unter Vorsitz von Mathias Eckardt, DGB-Regionsgeschäftsführer Oberfranken, von den Versichertenvertretern des Beirats unterstützt.

Die Forderung nach mehr Personal erfordert allerdings auch mehr Geld im System. Zur Finanzierung wird zum 1. Januar 2019 der Beitragssatz zur Pflegeversicherung nochmals um 0,5 Prozentpunkte steigen. Mit dem Zweiten Pflegestärkungsgesetz wurde bereits der Beitrag um 0,2 Prozent zum 01.01.2017 erhöht. Von Seiten der Arbeitgeber wird, vertreten durch den stellvertretenden Beiratsvorsitzenden Matthias Graßmann, deshalb betont, dass zum Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit die Lohnnebenkosten die 40-Prozent-Marke nicht überschreiten dürfen.

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Darum brauchen Senioren starke Muskeln

Mit 66 ist noch lange nicht Schluss

Mit regelmäßigem Training in Kombi- nation mit proteinreicher Ernährung lässt sich auch im Alter die Muskelkraft erhalten. Foto: djd/Atro Pro Vita/Thinkstock

Von „Ruhestand“ kann heute oft keine Rede mehr sein. Denn die Menschen werden nicht nur immer älter, sie sind auch länger aktiv. Oft stellen sich Senioren sogar noch einmal ganz neuen Herausforderungen: Sie betreuen intensiv ihre Enkel, pflegen Eltern oder Partner, entdecken neue Hobbys, übernehmen ein Ehrenamt oder reisen um die Welt. Um die damit verbundenen Anforderungen locker wuppen zu können, braucht es allerdings Kraft – und zwar ganz buchstäblich Muskelkraft.

Proteine gegen Muskelabbau

Ohne eine kräftige Muskulatur wird es nämlich nicht nur schwierig, Kinder auf den Arm zu nehmen, den Garten umzugraben, Koffer zu schleppen oder eine Kajaktour durchzuhalten, auch Alltagsverrichtungen können zum Problem werden. Leider ist ein gewisser Muskelabbau mit dem Alter normal – so können bis zum 80. Geburtstag bis zu 40 Prozent der ursprünglichen Muskelmasse verloren gehen. Doch ist der Verlust übermäßig stark – medizinisch nennt man das Sarkopenie – wird es problematisch. Neben Schwierigkeiten beim Aufstehen, bei der Körperpflege oder dem Treppensteigen kann sich durch schwache Muskeln vor allem die Gefahr von Stürzen und Verletzungen erhöhen.

Deshalb ist es für Senioren wichtig, ihre Muskelkraft aktiv zu erhalten. Dafür braucht es vor allem zwei Dinge: Eine hohe Proteinzufuhr und regelmäßiges Training. Protein (Eiweiß) wird als Baustoff für die Muskeln benötigt, aber sowohl der Appetit als auch die Verwertung der Eiweiße verschlechtern sich im Alter oft. Senioren sollten deshalb auf eine proteinreiche Ernährung mit fettarmem Fleisch, Fisch, Milchprodukten, Hülsenfrüchten und Nüssen achten. Oft erreichen sie aber die für den Muskelerhalt benötigten Mengen nicht, dann kann eine Nahrungsergänzung mit wertvollen Proteinen, etwa Collagen-Peptiden in ATRO MuscoGold, helfen, die gewünschte Zufuhr sicherzustellen – unter atro-provita.de gibt es dazu mehr Informationen.

Gezielt die Kraft trainieren

Damit das Baumaterial auch da ankommt, wo es hin soll, ist zusätzlich regelmäßige Bewegung erforderlich. Neben einem möglichst aktiven Alltag eignet sich hier gezieltes Krafttraining besonders gut. Auch wenn der Gedanke an die „Muckibude“ Älteren zunächst befremdlich erscheint, mit einem individuellen Trainingsplan in einem qualifizierten Studio lassen sich selbst im hohen Alter noch erfolgreich Muskeln aufbauen. Und mit neuer Power kann man dann Alltag, Enkel und Hobbys wieder leichter schultern.

Das Mehrgenerationenhaus Mütterzentrum Känguruh bietet neue Angebote für Senioren

Angebote für Senioren

Computerkurs im Mütterzentrum Kängeruh

Damit Sie in Zukunft nicht aufgeschmissen sind, wenn der Computer unvorhergesehene Sachen macht, oder die Bankfiliale nebenan schließt und nur noch Online-Banking anbietet, besuchen Sie unseren neuen Computerkurs am Mittwoch von 16:30 bis 18:00 Uhr. Der Kurs startet im Dezember. 10 Stunden kosten 12 Euro für Mitglieder des Mütterzentrum Känguruh e.V., für Nicht-Mitglieder kosten 10 Stunden 15 Euro. Der Kurs wird aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales gefördert. Am Donnerstag findet von 11:30 bis 12:30 Uhr der Englischkurs für Senioren statt: Ob einfach so um fit zu bleiben, um Touristen in der Stadt den Weg erklären zu können oder um bei der nächsten Städtereise nach London ohne den Sprachführer zurecht zu kommen – Gründe gibt es viele.

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Tipps für ergonomisches Hausarbeiten

„Hilfe bei der Hausarbeit“

Die meisten Menschen wünschen sich, auch im Alter in den eigenen vier Wänden zu leben. Damit bei der Hausarbeit die körperlichen Belastungen, sollte man möglichst ergonomisch arbeiten. Wenn die alltägliche Hausarbeit zu mühsam und zeitaufwändig wird, ist es allerdings sinnvoll, über eine Haushaltshilfe nachzudenken. Die Broschüre Hausarbeit bequemer machen ist kostenfrei und kann postalisch oder über das Internet angefordert werden: DSL e.V., Heilsbachstraße 32, 53123 Bonn, www.dsl-hausarbeit.de. Die richtige Körperhaltung und der Einsatz ergonomischer Haushaltsgeräte sind dabei ebenso Thema wie die vernünftige Arbeitseinteilung und fachgerechte Unterstützung durch Haushaltshilfen.

Warum gerade für Senioren Selbstfürsorge bei der Gesundheit so wichtig ist

Ich pass gut auf mich auf

Menschen über 60 sollten besonders gut auf sich und ihre Gesundheit achten – eine Grippeschutzimpfung gehört dazu. Foto: djd/Sanofi/Getty

Wer die 60 überschritten hat, kennt bestimmt Erfahrungen wie diese: Der feuchtfröhliche Samstagabend steckt plötzlich die halbe Woche in den Knochen, eine banale Erkältung wird nicht mehr nebenbei „erledigt“, sondern setzt einen tagelang außer Gefecht, und überhaupt nimmt man plötzlich jedes Virus mit, während früher der Kontakt mit schniefenden und fiebernden Kindern ohne gesundheitliche Folgen überstanden wurde. Kurz: Mit zunehmendem Alter werden das Immunsystem und die Selbstheilungskräfte des Körpers langsam schwächer.

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Intimität ist auch im reiferen Alter wichtig, kann aber Probleme bergen

Damit die Lust erhalten bleibt

Körperliche Nähe und Zärtlichkeit gehören für die meisten Menschen zu einer erfüllten Beziehung dazu – und zwar in jedem Alter. Foto: djd/www.femisanit.de/thx

Die Flirtlaune steigt ebenso wie die Lust aufs Kuscheln, überall sieht man Liebespaare, die händchenhaltend durch Parks oder durch die Straßen schlendern: In der warmen Jahreszeit scheint oft ein ganz bestimmtes Prickeln in der Luft zu liegen. Und es sind nicht immer nur die ganz jungen Leute, die körperliche Nähe suchen. Denn auch im reiferen Alter bleibt die Sehnsucht nach Intimität bei den meisten Menschen erhalten. Allerdings ändern sich mit der Zeit die Bedürfnisse und es ändert sich der Umgang mit der Sexualität.

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Moderne Mobilheime als attraktive Wohnalternative

Jede Menge Komfort für Senioren

Moderne Mobilheime sind nicht nur beliebte Ferienunterkünfte, sie bieten auch jede Menge Komfort und Luxus. Foto: djd/www.tm-mobilheime.de

Viele Senioren würden sich irgendwann am liebsten von ihrer großen Immobilie verabschieden und die Wohnfläche verkleinern. Die Gründe dafür können vielfältig sein: Die Kosten des großen Hauses sind nicht mehr tragbar, es treten körperliche Beschwerden auf, die ein Wohnen auf mehreren Etagen schwierig machen, oder man ist beispielsweise mit dem Standort der bisherigen Immobilie nach dem Auszug der Kinder nicht mehr zufrieden. Moderne Mobilheime können für diese im Zuge des demographischen Wandels wachsende Gruppe älterer Menschen eine attraktive Alternative sein. Mobilheime sind heute nicht nur zweckmäßige Ferienunterkünfte, sondern bieten jede Menge Komfort und Luxus für das tägliche Leben.

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Senioren haben oft zu schwache Muskeln - aber das lässt sich ändern

Aufbauen statt Abbauen

Ran an die Gewichte: Kräftige Muskeln können die Lebensqualität verbessern und Stürze verhindern. Foto: djd/Atro Pro Vita/Thinkstock

Denkt man an Muskeltraining, Fitness-Studios und Eiweißpräparate, hat man dabei meist eher jugendliche Bodybuilder vor Augen, die vor allem ihr Aussehen optimieren wollen. Aber auch bei älteren Menschen kann ein gezielter Muskelaufbau sinnvoll sein – nicht nur für die Optik, sondern in erster Linie für die Gesundheit. Viele Senioren leiden nämlich unter übermäßig starkem Abbau der Muskulatur – medizinisch Sarkopenie genannt. Da mit den Muskeln auch die Kraft schwindet, kommt es dann oft zu Bewegungseinschränkungen, Gangunsicherheit und Stürzen. Um sicher auf den Beinen zu bleiben, sollten deshalb auch Ältere etwas für ihre Muskeln tun.

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Krafttraining hält jung

Kraftraining für effektiven Muskelaufbau

„Es gibt keine bessere Anti-Aging-Maßnahme als Krafttraining“, sagt die Ärztin Dr. med. Gabriela Kieser. „Es kann uns viele Jahre jünger machen!“ Betrachtet man Menschen kalendarisch gleichen Alters, zeigen sich in puncto biologisches Alter große Unterschiede. Während die einen ewig jung zu bleiben scheinen, altern andere vorzeitig. Doch woran liegt das? „Wie schnell wir altern, hängt nicht nur von unserer genetischen Veranlagung, sondern auch vom Lebensstil ab“, erklärt Kieser.

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Frauensache Gelenkschmerzen: Warum die Beschwerden ab 50 zunehmen

Schluss mit High Heels und Bescheidenheit

Bei schweren Arbeiten sollten Frauen mit Gelenkproblemen sich lieber zurückhalten und sich helfen lassen. Foto: djd/Traumeel/Getty

Die Hüfte ächzt, das Knie zwackt, die Schulter schmerzt – spätestens ab Anfang 50 machen sich bei vielen Frauen Probleme mit dem Bewegungsapparat bemerkbar. Etwa jede Zweite klagt Schätzungen zufolge in den Wechseljahren über Muskel- und Gelenkschmerzen. Das liegt unter anderem daran, dass das Absinken des Östrogenspiegels eine höhere Schmerzempfindlichkeit und eine schlechtere Versorgung der Gelenkknorpel mit sich bringt. Außerdem trägt der altersbedingte Muskelabbau dazu bei, dass die Gelenke weniger Halt und Unterstützung haben.

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Ein Rentencheck hilft bei der Finanzplanung fürs Alter

Gut vorbereitet in den Ruhestand

Der Ruhestand ist für die meisten Menschen eine ganz besondere Herausforderung. Paare beispielsweise müssen diesen neuen Lebensabschnitt bewusst neu gestalten, wenn es morgens nicht mehr wie gewohnt zur Arbeit geht. Das alles fällt viel leichter und ist deutlich entspannter, wenn man sich rechtzeitig einen Überblick über seine finanzielle Lage im Ruhestand verschafft hat.

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Senioren-Assistenten verhelfen älteren Menschen zu einem erfüllteren Leben

Geist und Seele motivieren

Die Missstände in der stationären Pflege in Deutschland sind in aller Munde, die Bundesregierung will mit einem umfangreichen Programm den Pflegenotstand bekämpfen. In der Diskussion wird allerdings oft übersehen, dass von den derzeit knapp drei Millionen Pflegebedürftigen rund drei Viertel ambulant betreut werden. Die häusliche Pflege bietet viel mehr Möglichkeiten als die stationäre Pflege, älteren Menschen zu einem erfüllten Leben zu verhelfen. Unterstützung dabei leisten ambulant tätige Senioren-Assistenten. Sie sind Ansprechpartner und qualifizierte Begleiter durch den Alltag, sie unterstützen Senioren stundenweise und arbeiten präventiv.

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Thementipp „Gesundheit von Senioren“

Von wegen Ruhestand

Radfahren ist ein wenig belastender Sport und damit optimal für die Mobilisation der Gelenke Foto: djd/CH-Alpha-Forschung/ Monkey Business-Fotolia

Ruhestand im wörtlichen Sinn ist für die meisten Senioren ein Fremdwort: Sie sind aktiv wie nie zuvor, haben viele Interessen und reisen durch die Welt. Nichtsdestotrotz müssen sich Senioren in besonderer Weise um ihre körperliche Fitness kümmern. Unser Special beschäftigt sich mit vier Themen, von denen vor allem ältere Menschen betroffen sind.

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Per Kamera überprüfen, ob bei den Angehörigen alles in Ordnung ist

Jederzeit nach dem Rechten sehen

Wer kann Hilfe holen, wenn die alleinlebende Oma in akuter Not ist? Videosysteme geben hier ein Gefühl der Sicherheit. Foto: djd/Abus

Beim Stichwort „Single“ dürften viele vor allem an jüngere Menschen denken. Dabei ist der Anteil der Alleinlebenden unter Senioren besonders hoch: Nach Daten des Bayerischen Landesamtes für Statistik etwa stellen über 60-Jährige mit 40 Prozent die größte Gruppe der heutigen Singles. Viele von ihnen wollen auch im Alter ihr vertrautes Umfeld nicht verlassen und leben dann notgedrungen allein, denn Kinder und Enkel wohnen oft weit entfernt – und die fragen sich ständig, wie es wohl Opa oder Oma gerade geht.

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Per Video alles im Blick

Ein gutes Gefühl: Mit modernen Videosystemen lässt sich einfach überprüfen, ob es der alleinlebenden Mutter oder dem Vater gut geht.

Videosysteme eignen sich natürlich nicht nur, um mit Verwandten in Kontakt zu bleiben. Vor allem auch zur Überwachung des eigenen Zuhauses bieten Hersteller wie ABUS zahlreiche Lösungen. So lassen sich etwa in ein Secvest Funk-Alarmsystem bis zu sechs Überwachungskameras einbinden. Per Weboberfläche und über die Apps für iOS und Android-Smartphones erhält der Anwender Zugriff auf die jeweiligen Live-Streams. Ob Dome, Boxtype oder Tube, für den Einsatz innen oder außen – für die verschiedensten Zwecke sind geeignete Kameras erhältlich.

Mit dem richtigen Handy finden auch 80-Jährige Anschluss an die digitale Welt

Dabei sein, wenn die Familie chattet

Macht Spaß: ein Selfie fürs digitale Familienalbum. Foto: djd/emporia Telecom/Shutterstock

Mal schnell ein Bild machen und an die Freunde verschicken, mit den Enkeln über WhatsApp in Verbindung bleiben oder online ein Ticket für die Straßenbahn kaufen: Viele Senioren können das nicht. Denn einer aktuellen Studie des Bundeswirtschaftsministeriums zufolge nutzen zwar 48 Prozent der über 65-Jährigen das Internet, aber nur 24 Prozent der Befragten in dieser Altersgruppe gehen mobil online. Senioren stehen häufig nicht aus mangelndem Interesse im digitalen Abseits, sondern weil die meisten Handys die speziellen Bedürfnisse älterer Menschen ignorieren. Denn Smartphones werden in erster Linie für junge Leute entwickelt – mit vielen technischen Features für diejenigen, die mit mobilen Geräten aufgewachsen sind oder sie seit Jahren benutzen.

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Plötzlich Pflegebedürftiger oder Pflegender, welche Unterstützung gibt es? Informationstag in der Juraklinik Scheßlitz

PFLEGE (be)TRIFFT JEDEN

Jeden kann es treffen, jeder Zeit. Ob jung oder alt, durch einen Unfall, eine Erkrankung oder durch ein hohes Alter kann ein gesunder Mensch zu einem Pflegebedürftigen werden. Pflegebedürftige benötigen Pflegende, Menschen, die meistens plötzlich zu pflegenden Angehörigen werden. Wie einschneidend die Pflege eines Angehörigen ist und wie es sich anfühlt plötzlich gepflegt zu werden, dies wissen die Betroffenen nur allzu gut.

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Umfrage: Auch im Digitalzeitalter wollen Kunden die Zweigstelle nicht missen

Nicht ohne meine Bankfiliale

Wo erledigen die Bundesbürger ihre Bankgeschäfte? Am liebsten in der Filiale

Die digitale Welt kann herrlich komfortabel sein: Nur ein paar Klicks – und schon hat man eine Reihe von Dingen erledigt, die noch vor einigen Jahren viel Zeit erfordert und lange Wege verursacht hätten. Schwierig aber wird es, wenn einmal Probleme auftreten. Da landet man mit seinem dringlichen Anliegen schon einmal bei einem Call-Center-Mitarbeiter in Dublin. Persönliche Ansprechpartner? Fehlanzeige. Das dürfte auch der Hauptgrund sein, warum Bankkunden auch im digitalen Zeitalter keinesfalls auf ihre Filiale verzichten wollen. Das ergab eine aktuelle Kantar-Emnid-Umfrage im Auftrag des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR).

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Bevölkerung und Experten sind sich uneinig

Was wissen die Deutschen über Geld?

Gedichte in mehreren Sprachen kennen, aber keine Ahnung von Steuern oder Versicherungen haben: Mit ihrer Klage auf dem Kurznachrichtendienst Twitter über das deutsche Bildungssystem löste vor zwei Jahren die damals 17-jährige Naina eine öffentliche Debatte aus. Doch was ist seitdem passiert? Nicht viel, wie eine Studie des Marktforschungsinstituts Kantar Emnid nahelegt. Zwar schätzen 51 Prozent der Befragten ihr eigenes Wissen mit gut oder sogar sehr gut ein. Doch das Urteil von gleichfalls befragten Experten fällt nüchterner aus: Nach Meinung von nur fünf Prozent der Fachleute kennen sich die Deutschen tatsächlich so gut aus. „Die Studie zeigt, dass Experten Schwächen bei der finanziellen Bildung feststellen. Das Überraschende ist, dass diese Defizite den Betroffenen im Alltag möglicherweise nicht auffallen. Das kann sie teuer zu stehen kommen“, warnt Hans Joachim Reinke, Vorstandsvorsitzender von Union Investment. Dabei zieht sich mangelndes Wissen zum Thema Finanzen wie ein roter Faden durch die Biografien vieler Menschen.

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Bei Kreditkartenverträgen unbedingt aufs Kleingedruckte achten

Kostenlos kann teuer werden

Eine Kreditkarte ohne Jahresgebühr – das versprechen etliche Banken und Unternehmen. Die Verbraucherzentrale NRW hat sich zehn solcher Karten genauer angeschaut und dabei reichlich Kostenfallen entdeckt. Das Testfeld kam aus zwei Gruppen: Kreditkarten, die nur zusammen mit oder auch ohne ein kostenloses Girokonto erhältlich waren, ohne monatlichen Mindestgeldeingang. Ein kurzes Fazit: „Ohne Jahresgebühr“ heißt noch lange nicht kostenfrei.

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